FAKTEN UND ZAHLEN ZUR GEMEINDE

 

 

 

Bundesland: Burgenland

Politischer Bezirk:  Güssing (GS)

Fläche:  5,97 km²

Höhe:  260 m ü. A.

Einwohner:  340 (1. Jänner 2015)

Bevölkerungsdichte:  6 Einwohner je km²

Postleitzahl:  7540

Vorwahl:  03322

Gemeindekennziffer:  1 04 21

Adresse der Gemeindeverwaltung: Inzenhof 42, A-7540 Inzenhof

Bürgermeister:  Jürgen Schabhüttl 

Vizebürgermeister: Andreas Köppel

Gemeinderat:  9 SPÖ - 2 ÖVP

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Borosgödör verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

 

 

  


 


INFORMATIONEN ZUM BAUHOF

Zu Zeiten der ehemaligen Großgemeinde gab es schon in Inzenhof den sogenannten Bauhof. Dieser wurde mit der Trennung 1991 adoptiert und fungiert seit dem als Bauhof bzw. Altstoffsammelstelle.

 

Nachdem der Bauhof Inzenhof Nr. 1 baufällig bzw. Einsturzgefährdet war, beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. Dezember 2003 den älteren Bautrackt welches keine Grundfesten besaß abzureissen von  DI Walter Neubauer durchgeführt. Die Baukosten für dieses Vorhaben wurden mit rund € 170.000,00 veranschlagt.

 

Der nun errichtete Bauhof mit Altstoffsammelstelle besteht aus einem Lagerraum, Problemstoff-Sammelstelle, Sozialräume, Werkstätte sowie einer Schotterbox.

 

In weiterer Folge nach Fertigstellung des Bauhofes wurde mit der Jahreswende 2005/2006 ein neuer Traktor samt Einachshänger, Kippmulde, Schneepflug, Splittstreugerät und Straßenrandmäher angekauft.

 

Mit dem Frühjahr 2007 wurde in weiterer Folge eine Abstellhalle auf dem Grundstück des Bauhofes errichtet.

 

Da die Arbeiten in der Gemeinde von Jahr zu Jahr zunehmen und Budal Gerhard diese nicht mehr alleine bewältigen kann wurde seitens des Gemeinderates der Beschluss gefasst einen zweiten Gemeindearbeiter anzustellen. Weiters wurde seitens der Gemeinde Tschanigraben der Wunsch geäußert die Arbeiten in der Gemeinde Tschanigraben durch die Bediensteten der Gemeinde Inzenhof durchführen zu lassen.

 

Somit wurde mit 01. Jänner 2008 Köppel Andreas zum zweiten Gemeindearbeiter der Gemeinde Inzenhof angestellt.

 

Weiters wurde in derselben Sitzung des Gemeinderates beschlossen zum Traktor eine Pritsche anzukaufen. Mit Mitte April kam dann endgültig der neue und rote Fort Transit Pritsche welche für die Gemeindearbeiter Budal Gerhard und Köppel Andreas zur Verfügung stehen.

 

 

INFORMATIONEN ZUM FRIEDHOF

Bis 1789 gehörte Inzenhof zur Pfarre Heiligenkreuz und anschließend zur Pfarre St. Emmerich in Oberradling. Bis zum Jahr 1893 wurden die Toten von Inzenhof traditionsgemäß im Friedhof der Pfarre zum Heiligen Emmerich begraben, danach legte man im Dorf einen eigenen Friedhof an. 1945 wurde bei einer Neueinteilung der Pfarrgrenzen Inzenhof an die Pfarre Großmürbisch angeschlossen.

 

Im Jahr 1961 wurde dann der Grundstein für den Bau einer Kirche im Ort gelegt, und 1962 stand die Kirche ohne Inneneinrichtung fertig da.

 

Nachdem die Fichten welche vor der Friedhofseinzäunung als gefährdet angesehen wurden, wurden diese gefällt. Im Zuge der Sanierung des Güterweges in Richtung Friedhof wurde  dieser Platz neu asphaltiert bzw. gleich die Wasserleitung sowie ein Stromkabel zum Friedhof gelegt.

 

Als nächste Erneuerung wurde der Zaun neu errichtet. In weiterer Folge wurde eine neue Friedhofsauffahrt samt Platz um das Kreuz neu gestaltet bzw. ein neues Kreuz aufgestellt.